Die Installation ECHO lädt den Besucher in einen abgedunkelten Raum, in der Mitte liegt eine Metallspule auf dem Boden, ein Schild lädt ein sie zu berühren. Es brummt und klickert. An der Wand sieht man eine abstrahierte Projektion des Raumes, in ihm ein lungenförmiger Nebel. Die Spule ist mit Kontaktmikrofonen abgenommen und mit Stahlseilen mit den Wänden des Raumes verbunden. Jede Vibration im Raum, jeder Schritt und jede Berührung werden so wahrgenommen. Durch verschiedene Verarbeitungen und Loops des Signals bekommt der Raum eine Erinnerung und eine Identität, die selbst nach dem Verlassen des Zuschauers weiterlebt und mit jedem neuen Betrachter neue Formen annimmt. Jede Interaktion wird in Bild und Ton Teil des Gedächtnisses des Raumes. Die Projektion atmet mit dem Zuschauer und vergagene Geräusche tauchen wieder auf und bilden ein musikalisches Pattern.

ECHO ist eine Rauminstallation die nicht nur den Raum selbst erlebbar macht, sondern die Erfahrung des Zuschauers, mit jedem Schritt in einem alten Gemäuer dasselbe zu verändern, in den Vordergrund stellt.